Das 6-Minuten-Tagebuch: Eure Erfahrungen

Frauke Harlis | 19-08-2019 | 12 min Lesezeit

Jeden Tag erreichen uns unzählige dankbare Nachrichten von Tagebuchschreibern*innen, die zeigen, wie sich die Theorie des 6-Minuten-Tagebuchs in echte Veränderungen verwandelt: Aus der schwarzen Tinte auf dem Papier entsteht ein buntes Feuerwerk aus positiven Gefühlen und Fortschritt.

Viele begleitet das Tagebuch nun schon seit über zwei Jahren und es hat sich gezeigt: Je länger das Tagebuch genutzt wird, desto farbenfroher wird das Feuerwerk – die Effekte des täglichen Schreibens scheinen sich mit der Zeit zu multiplizieren [1] [1] UrBestSelf Blog: Gewohnheiten – der Zinseszins unser Persönlichkeitsentwicklung . Das alles möchten wir nicht länger für uns behalten und präsentieren euch stolz die schönsten Beispiele mitten aus dem Leben.

Selbstreflexion

Wie gut kennst du dich? Kannst du deine Gedanken und dein Verhalten verstehen und erklären? Weißt du, was dir im Leben wichtig ist und wohin du willst? Knifflige Fragen wie diese lassen sich wesentlich leichter beantworten, wenn man sich selbst reflektiert und objektiv betrachten kann. Dabei gilt: Je mehr man sich selbst hinterfragt, desto leichter fallen die Antworten. Wie das Tagebuch dich zum Selbstreflektieren anregt, beschreibt “WAYWAY”:

Rezension Tagebuch: Selbstreflexion

Es tut gut zu wissen, wer man ist. Wenn du es vergessen hast, kann dir Selbstreflexion helfen, den Weg zu dir zurück zu finden:

Rezension Tagebuch: Zurückfinden
Hast du das Schloss zu dir selbst einmal geknackt, öffnen sich immer weitere Türen und damit Möglichkeiten, dein Leben zu deinen Gunsten zu bereichern, so wie bei “Jannik”:
Rezension Tagebuch: Selbstreflexion

Dankbarkeit

Dankbarkeit hat die Kraft, deine ganze Sicht auf die Welt zu ändern. Besonders schön beschreibt „Boyyana” diesen Perspektivwechsel:

Rezension Tagebuch: Dankbarkeit

Dabei hilft es nicht, auf ein Wunder zu warten. Dankbarkeit entsteht genau dann, wenn sie auch praktiziert wird [2] [2] UrBestSelf Blog: Wie Dankbarkeit dein Gehirn verändert . Das bringt „Stern” auf den Punkt:

Rezension Tagebuch: Nicht auf Wunder warten

Das Ergebnis von täglich gefühlter Dankbarkeit: Irgendwann verselbstständigt sie sich und wird zu einem Automatismus. Wie von allein produziert sie immer mehr und mehr positive Erlebnisse, so wie „Iris” uns per E-Mail geschrieben hat:

Es bereitet mir so viel Freude, dass ich mich immer auf's Schreiben freue. Ich habe mittlerweile so viele Glücks- und Dankbarkeitsmomente, dass ich es oft nicht fassen kann.

Gute Gewohnheiten

Die Fähigkeit, gute Gewohnheiten aufzubauen und schlechte loszuwerden, ist der vielleicht wichtigste Baustein für ein glückliches und gesundes Leben [3] [3] UrBestSelf Blog: Die unterschätzte Macht der Gewohnheiten . Warum also nicht den Tag mit bewussten Routinen füllen, die dir gut tun und dich nach vorne bringen?

Wem es schwer fällt, das in die Tat umzusetzen, findet im 6-Minuten-Tagebuch eine gute Hilfestellung, wie "Jonas" es beschreibt:

Rezension Tagebuch: Gute Gewohnheiten

Wie das morgens konkret aussehen kann, beschreibt „Nivroc”: 

Rezension Tagebuch: Morgenroutine

Aber auch abends ist es Gold wert, schlechte Routinen durch gute Gewohnheiten zu ersetzen. Wer zum Beispiel bis die Augen zufallen vorm Smartphone hängt, tut sich damit nichts Gutes [4] [4] Spiegel Online: Schlafstörungen und Handys . „Corinna” beschreibt, wie ihr das Tagebuch beim Schlafen hilft:

Rezension Tagebuch: Besser schlafenIst die Routine einmal etabliert, können mit diesem positiven Schwung auch weitere Gewohnheiten leichter etabliert werden, wie etwa bei “Jannik”:Rezension Tagebuch: Fortschritt

Mentale Gesundheit 

Der Achtsamkeitstrend klingt für manche Ohren nach einer Friede-Freude-Eierkuchen- Strategie, die nur für diejenigen funktioniert, denen es schon gut geht. Doch auch, wer unter Depressionen und Angststörungen leidet, kann in Achtsamkeit und Dankbarkeit wirksame Hilfsmittel finden [5] [5] UrBestSelf Blog: Achtsamkeit gegen Depression . „Janine” beschreibt, wie das Tagebuch sie während ihrer Krankheit unterstützen konnte:

Rezension Tagebuch: Hilfe bei Depressionen

Auch im Rahmen der Psychotherapie hat sich das Tagebuch bewährt, wie es zum Beispiel „Viktoria” in einer Nachricht an uns beschreibt:

Ich bin damals zufällig über einen Artikel auf Dankbarkeitstagebücher aufmerksam geworden und habe es am Ende meiner Therapie angefangen. Meine Therapeutin war ebenfalls von der Idee begeistert und hat mich guten Gewissens auf mich alleine gestellt. Sie und ich haben es beide bisher nicht bereut ;-) Mich wirft kaum noch etwas aus der Bahn und ich bin einfach fröhlicher und zuversichtlicher.

Persönlichkeitsentwicklung

Entgegen der lange vertretenen Meinung können wir uns ein Leben lang weiterentwickeln - wir sind sozusagen nie “fertig” [6] [6] Zeit Online: Die Persönlichkeitsentwicklung ist niemals fertig . Dieses Potenzial zur Veränderung können wir jeden Tag nutzen - und dann doch am liebsten in die positive Richtung! Wie schnell das gehen kann, beschreibt „Gudrun” uns:

Wenn ich zurückblättere, staune ich, was alles in der kurzen Zeit passiert ist und wie sich Wichtiges in Unwichtiges gewandelt hat und umgekehrt! Es macht Freude, zurückzublicken und meine Entwicklung zu verfolgen.

Kann man Glück sehen? Wir denken ja! Die innere Entwicklung bleibt auch anderen nicht verborgen, wie im Folgenden bei „Dimitri”:

Ich kann es selbst kaum fassen, aber ich bin der Auffassung, dass das Tagebuch schon nach ein paar Tagen mein Leben zum Positiven geändert hat. Das merke ich daran, dass bereits Menschen in meinem Umfeld zu mir meinten, dass ich auf einmal so anders, glücklicher, rüber komme.

„Monika” zog dazu auch einigen Nutzen aus der Einleitung, wie sie uns per E-Mail schrieb:

Dank dem sehr lehrreichen und spannenden theoretischen Teil ist es mir sehr leicht gefallen, das Gelernte direkt umzusetzen. Täglich in Dankbarkeit zu leben und achtsamer mit meinen Gedanken und Handlungen zu sein, hat meine Lebensqualität bereits nach wenigen Tagen merklich verbessert.

Was macht diese Entwicklung aus? Sowohl der theoretische, als auch der praktische Teil des Tagebuchs scheinen ihren Teil beizutragen, schreibt „Chgrigat”:

Rezension Tagebuch: Widerstandsfähigkeit

Entwicklungen sind sehr unterschiedlich. Manche starten schon im positiven Bereich und legen dann noch eine Schippe drauf, wie bei „Lucia”

Ich bin ein sehr positiver und dankbarer Mensch von Natur aus, dieses Buch geht noch mehr in die Tiefe, so dass ich mich noch mehr und intensiver mit dem Thema befassen kann.

Ebenso kann deine persönliche Entwicklung aber auch an einem Tiefpunkt ansetzten und dich komplett zum Positiven umkrempeln, wie „Lydia” es in einer persönlichen Nachricht an uns wunderschön beschreibt:

Als ein Mensch, der sich bisher in seinem Leben nicht besonders viel zugetraut hat, ständig von Selbstzweifeln geplagt war, sich immer hinten angestellt hat, nie seine eigene Meinung vertreten hat und dachte, nur dass was andere Menschen vorgeben sei korrekt, hat sich eine Persönlichkeit entwickelt, die endlich auf ihre eigenen Bedürfnisse schaut, Dinge kritisch hinterfragt, ihren eigenen Gefühlen Vertrauen und Ausdruck schenkt und dabei unendlich viel Positives in das Leben lässt.

Was können wir mehr sagen? Nur noch eins: Wir danken allen Tagebuchschreiber*innen für eure herzerwärmenden, humorvollen und klugen Worte und dass ihr unsere Hilfestellung zur Selbsthilfe so vielfältig und kreativ nutzt. Das 6-Minuten-Tagebuch ist nur der Rahmen – ihr malt das Bild mit eurem Leben.

 Rahmen Dankbarkeit

 

[1] UrBestSelf Blog: Gewohnheiten – der Zinseszins unser Persönlichkeitsentwicklung

[2] UrBestSelf Blog: Wie Dankbarkeit dein Gehirn verändert

[3] UrBestSelf Blog: Die unterschätzte Macht der Gewohnheiten

[4] Spiegel Online: Schlafstörungen und Handys

[5] UrBestSelf Blog: Achtsamkeit gegen Depression

[6] Zeit Online: Die Persönlichkeitsentwicklung ist niemals fertig

3 Kommentare

Mir wurde das 6 Minuten Tagebuch von einem sehr lieben Menschen empfohlen.

Ich habe das 6 Minuten Tagebuch fast sechs Monate begeistert durchgearbeitet. Ich bin sehr froh, dass ich die Fortsetzung gefunden habe und diese gerade bestellt habe. So kann ich in zwei Wochen direkt weitermachen.

Ich muss sagen dass ich viele Sachen jetzt ein bisschen positiver sehe, weil man jeden Tag gefragt wird, was war positiv an diesem Tag oder was habe ich gutes für jemanden getan. Dadurch verändert sich da schon der Gedanke und die Taten für den Tag. Man will ja auch etwas aufschreiben können und versucht ein bisschen mehr danach zu leben. Und nicht immer nur das Negative zu sehen. Vielen lieben Dank für diese Erfahrung.

Reni 13 Oktober, 2020

Ich bin dem Urbestself Team dankbar. ❤️
Vorgestern habe ich mein erstes 6-Minuten Tagebuch beendet und bin jetzt im zweiten Tag des Follow-Up 6-Minuten Tagebuch /pur. Das Schreiben bewirkt, dass man auch im Alltag die Dinge einfach gelassener sieht. Denn egal was schief läuft, Dinge passieren und man weiß immer gleich man ist für so vieles mehr dankbar. ✨ Das Buch habe ich 5 Freunden weiter empfohlen und alle waren begeistert.

Ich natürlich auch und freue mich riesig auf mein zweites halbes Jahr mit diesem Buch und auf hoffentlich weitere 😁.

Vielen lieben Dank und herzliche Grüße❤️

Ellen 21 April, 2020

Liebes UrBestSelf- Team,
am 30. November vor einem Jahr begann ich mit dem Dankbar- Schreiben, und es hat meine Sicht auf die Dinge entscheidend verändert. Zu dieser Zeit ging es mir gar nicht gut. Ich war ausgebrannt und empfand mein Sein und Dinge, die ich tat, als wenig sinnvoll. Trauer ließ mich noch tiefer sinken.
Ich musste etwas verändern: mich, meine Betrachtungsweise des Lebens hier.
Qi Gong, Theta- Healing und die tägliche Dankbarkeitsroutine brachten mir meine Lebensfreude zurück.
Sicher gab es Tage, an denen mir scheinbar auch das Wegschreiben von Schwere nicht helfen konnte, in meine Kraft zu kommen, doch meist half schon das einfache Denken von “DANKE”, um Entspannung herbeiführen.
Inzwischen fühle ich ein Dankesfeuerwerk und möchte dieses mit euch teilen <3.
Dankbarkeit und Vergebung sind nach meinem Empfinden entscheidende Schlüssel, um alle Türen zu öffnen. Auch eine große schwere Tür hat meist nur einen kleinen Schlüssel nötig.
Schön, dass es euch gibt und ihr den Schlüssel der Dankbarkeit mit uns teilt. Herzlichen Dank und alles Liebe!

Ursula Ludwig 27 November, 2019

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