Von Aussichtslosigkeit zu Dankbarkeit

Wie ist Das 6-Minuten-Tagebuch eigentlich entstanden? – Alles beginnt vor etwa drei Jahren mit einem Motorradunfall mitten im Nirgendwo von Kambodscha. Jemand kracht mit etwa 70 km/h von hinten in mich hinein und begeht Fahrerflucht. Ein paar Sekunden ohne Konsequenzen für diesen Jemand, ein paar lebensverändernde Sekunden für mich. Es folgen 16 Wochen im Krankenhaus und 12 Operationen...

Vom körperlichen zum mentalen Loch

Mit den limitierten medizinischen Möglichkeiten im tiefsten Süden Kambodschas waren die ersten Wochen nach dem Unfall nicht viel mehr als ein fortwährender Morphium-Trip. Während ich kaum Erinnerungen an diese „zugedröhnte” Phase habe, erinnere ich mich umso intensiver an den kalten Entzug, den ich in Deutschland durchlebte. Dass selbst die deutschen Ärzte nicht sicher waren, ob sie mein linkes Bein retten konnten, machte die Situation nicht besser. Nach jeder Operation regnete es Fragezeichen und die ständige Ungewissheit, ob mein Bein amputiert werden muss, wurde zur mentalen Tortur.

Von den rund 70.000 Gedanken, die einem Menschen pro Tag durch den Kopf gehen, waren bei mir gefühlt 69.000 negativer Natur. Trotz etlicher Versuche, den Kopf frei zu bekommen, landete ich immer wieder in einer bunten Auswahl negativer Gedankenspiralen:

Negative Gedankenspirale nach Unfall

Der Schmerz saß tief und von Loslassen und Akzeptieren war ich meilenweit entfernt.

Auch meine Familie war zunehmend erschöpft – nicht zuletzt, weil in den Monaten zuvor zwei enge Familienangehörige verstorben waren. Als ich dann zum ersten Mal meine Oma wiedersah und mit Erschrecken feststellte, dass sie seit dem Unfall 16kg abgenommen hatte, musste ich dringend etwas ändern. Sie erholte sich gerade vom vollkommen unerwarteten Tod ihres einzigen Sohnes und umso schlimmer fühlte es sich an, dass ich nun für das nächste Leid verantwortlich war. Ich konnte zwar keine Wunderheilung herbeizaubern, aber ebenso wenig konnte ich meine Familie noch weiter belasten. Also krempelte ich die Ärmel so hoch es ging, um mich mit aller Kraft aus dem mentalen Loch zu ziehen.

Von psychologischer Theorie in meinen Alltag  

Mit dem Laptop in Greifweite war das Internet im Krankenhaus die erste Anlaufstelle für Besserung. So stieß ich über ein YouTube-Video auf Dr. Martin Seligman, den Pionier der Positiven Psychologie. Dieses Wissensfeld faszinierte mich dermaßen, dass ich schon bald nichts anderes machte als Bücher und Studien dazu zu lesen (für Interessierte hier eine kleine Liste der einflussreichsten Krankenhaus-Lektüren). Zu Beginn überraschten mich dabei vor allem zwei Dinge:

  1. Unsere Gehirnstrukturen sind ähnlich trainierbar wie unsere Muskeln. Daher können wir sie durch tägliche Übung - auch noch weit nach der Kindheit - nachhaltig verändern. [1]
  2. Positives Denken ist viel mehr als Hokus Pokus, Dauergrinsezwang und “Ich schaffe das!” in den Spiegel rufen. Ein positives Mindset verändert langfristig unser Gehirn zum Positiven und verbessert  so auch – messbar – unser Fühlen und Handeln. [2]

Da ich nicht gerade das Paradebeispiel für einen positiven Denker war, nutzte ich diese beiden Erkenntnisse, um etwas mehr Optimismus in meinem Gehirn zu verankern. Dabei stieß ich auf Techniken, aus denen sich langsam ein Gerüst kleiner Schreibrituale in meinem Notizbuch formte. Aus Mini-Routinen im Notizbuch – allen voran die tägliche Verschriftlichung von Dankbarkeit und Selbstreflexion – wurden gute Gewohnheiten, die mich durch den Krankenhausalltag trugen. Die meterhohen Negativitäts-Berge, die zuvor den Blick nach vorne versperrten, verwandelten sich in kleine Häufchen, die mir klare Sicht auf das Gute um mich herum gewährten. Langsam mehrten sich Kommentare wie „Du wirkst viel entspannter“ oder “Da hat aber jemand gute Laune!”. Und obwohl mein körperlicher Zustand sich sogar verschlimmerte, ging es mir mental von Tag zu Tag besser.

Vom vorgefertigten zum eigenen Lebenslauf

Genau 111 Tage nach dem Unfall ging es zum 12. Mal in den OP-Saal und zwei Wochen später kam endlich die Entwarnung: „Die Hauttransplantation war erfolgreich, das Bein kann dranbleiben!”

Freude und Erleichterung nach einer guten Nachricht

Ja... so ungefähr sah meine Reaktion aus, als mir diese wunderbare Botschaft überbracht wurde und nein... ich schwebe nicht, sondern zweckentfremde das Gestell vom Krankenhausbett :) *Bitte nicht nachmachen*

Nach dieser Erleichterung ging es bald raus aus dem Krankenhaus und weiter bergauf: Ich schloss mein Masterstudium unter den besten 2% des Jahrgangs ab, bekam Jobangebote von renommierten Unternehmen und war – mal abgesehen von der monatelangen Reha – genau da, wo ich jahrelang hinwollte, nämlich auf dem Weg zur BWLer Karriere aus dem Bilderbuch. Schnell merkte ich aber, dass der Unfall meine Prioritäten ordentlich durchgerüttelt hatte: Je mehr sich das Notizbuch mit meinen Schreibritualen füllte, desto mehr hatte ich das Gefühl, mich selbst neu zu entdecken. Was ich dabei entdeckte, hatte allerdings herzlich wenig mit Excel-Tabellen, schnieken Anzügen, Formeln und Finanztheorien zu tun. Ganz im Gegensatz zu meinem bevorstehenden Berufseinstieg, der mir zunehmend wie eine skurrile Schauspielrolle in einem schlechten Wall Street-Film vorkam.

Es ist wichtiger, das Richtige zu tun, als etwas richtig zu tun. – Peter Drucker

Obwohl es verständnislose Blicke und erhobene Zeigefinger aus allen Himmelsrichtungen regnete, sagte ich also alle noch so attraktiven Vertragsangebote ab. Nachdem die Positive Psychologie so hilfreich für mich war, wollte ich mich unbedingt darauf fokussieren, etwas zu kreieren, das Andere ähnlich positiv beeinflussen könnte. Was für meine Freunde naiv erschien, war für meine Eltern der offizielle Beweis dafür, dass die multiplen Gehirnerschütterungen sowie die ganzen OP’s mir einen Knacks verpasst hatten. Für mich hingegen fühlte es sich befreiend an, auch mal auf meine innere Stimme zu hören, anstatt nach fremden Erwartungen und vorgefertigten Lebensläufen zu handeln. Tief in mir drin wollte ich einfach mal ich selbst sein – und zwar Vollzeit.  

Von Morgens bis Abends

Im Entstehungsprozess des 6-Minuten-Tagebuches kristallisierte sich schnell heraus, dass sich die meisten Studienergebnisse der Positiven Psychologie auf sehr effektive und einfach umsetzbare Methoden herunterbrechen lassen. Die Schwierigkeit lag also vielmehr darin, ein Konzept zu entwickeln, das dem Nutzer hilft, diese Ansätze auf möglichst nachhaltige Weise in den ganz normalen Trubel des Alltags zu integrieren. Hierfür galt es, die richtige Balance zwischen Theorie und Praxis zu finden, um möglichst galant von “Warum und wie soll ich das machen?” zu “Ja, ich will das so machen, weil es gut für mich ist!” zu kommen.

Leichter gesagt als getan und so stand ich sieben Monate lang, sieben Tage die Woche um 6 Uhr morgens auf – ja auch an Weihnachten, Neujahr und an meinem Geburtstag –  um mich vollends diesem Projekt zu widmen. Ich studierte jedes Konzept, das mir in die Finger kam, las jede Studie, die Hand und Fuß hatte, hörte jeden Podcast, der thematisch passte, holte Feedback ein, konzipierte, schrieb und setzte jeden in meiner Macht stehenden Hebel in Bewegung. Eine anstrengende, aber erfüllende Phase, aus der die erste Version vom 6-Minuten-Tagebuch und das dazugehörige E-Book “Die Goldene Morgenroutineentstanden.

Von der Unterstützung für mich zur Unterstützung für Andere  

Deine Pflicht ist, dich selbst glücklich zu machen. Bist du glücklich, machst du auch andere glücklich. – Ludwig Andreas Feuerbach

Das Buch war endlich startklar, meine letzten Ersparnisse allerdings mehr als aufgezehrt. Bevor ich mehr Schulden als Haare auf dem Kopf hatte, finanzierte ein Freund, der an das Projekt glaubte, den Druck der ersten 500 Exemplare. Unerwartet schnell fanden die Bücher ein neues Zuhause und als sich die positiven Erfahrungsberichte mehrten, war ich ziemlich erleichtert und extrem dankbar. Ich hatte zum ersten Mal das Gefühl, wirklich etwas im Leben Anderer zu bewirken. Und auch wenn ich mich nicht als Experte erachte, machte es mir großen Spaß zu teilen, was ich bis dato gelernt hatte. Durch die Kommunikation mit möglichst vielen Lesern, lernte ich schnell, dass die täglichen Nutzer auch die besten Lektoren sind. Ich saugte das Feedback auf, feilte das Konzept aus und optimierte es mit jeder neuen Auflage (ein Prozess, der bis heute andauert).

Von meinem besten Selbst zu UrBestSelf  

Während ich an der englischen Version arbeitete, trudelte das erste Übersetzungsangebot eines Verlages aus Südkorea ein. Kurz darauf folgte eine Kooperationsanfrage vom traditionsreichen Rowohlt Verlag und als dann ein paar Monate später auch die Resonanz in Großbritannien gut ausfiel, kam die Idee zum eigenen kleinen Verlag. So wurde UrBestSelf gegründet und gleich um ein paar tolle Menschen erweitert, die zunächst auf die USA, Mexiko, Gran Canaria, Bayreuth und Paderborn verteilt waren.

Das UrBestSelf Team

Knapp ein Jahr später bereichert Das 6-Minuten-Tagebuch den Alltag von mehr als 250.000 Menschen und unser kleines Team ist in Berlin versammelt. Über den Rowohlt Verlag steht unser Werk in den Regalen aller deutschsprachigen Buchhandlungen und wir sind froh, dass wir – schon bald in 15 Sprachen [3] – jede Menge Dankbarkeit, Achtsamkeit und Lebensfreude rund um den Globus verteilen dürfen. Auch der große Zuspruch aus Expertenkreisen  – wie z.B. Coaches, Psychotherapeuten, Psychologie-Professoren, Heilpraktikern oder Yoga-Lehrern, die das Buch erfolgreich für ihre Klienten nutzen oder es ihren Studenten empfehlen – ist eine große Ehre für uns. Mein persönlicher Dauer-Motivator aber sind die unzähligen Nachrichten von dankbaren Nutzern, die täglich bei uns eintreffen. Ein großes DANKE an jeden Einzelnen, der sich die Mühe macht, uns von seinen positiven Erfahrungen mit dem 6-Minuten-Tagebuch zu berichten. Ein großes DANKE auch an meinen Unfall, denn ohne ihn wär all das nicht möglich gewesen.

 

[1] London Taxi Drivers: Maguire, Eleanor A./ Spiers, Hugo J./ Woollett, Katherine (2006): A Structural MRI and Neuropsychological Analysis, in: Hippocampus, Ausgabe 16

[2] Authentic Happiness: Seligman, Martin (2004): Using The New Positive Psychology to Realize Your Potential for Lasting Fulfillment.

[3] 15 Sprachen: Chinesisch, Koreanisch, Taiwanesisch, Englisch, Deutsch, Bulgarisch, Ungarisch, Tschechisch, Polnisch, Holländisch, Türkisch, Italienisch, Portugiesisch, Spanisch, Russisch

11 Kommentare

Hallo, liebes UrBestSelf-Team.
Habe das Buch auf Empfehlung einer guten Bekannten gekauft. Hab es zwar bisher nur durch die Theorie geschafft, aber die erleichtert mir den Physio-Alltag mit meinen Patienten. Endlich meine “AllergutenDingesindDrei”-Hausaufgabe in fertiger Buchform.
Macht weiter so. Und auch ein herzliches Dankeschön an euch. :-)

Helga

Hallo, ihr!

Ich bin Neuling im Gebiet der Positiven Psychologie und habe heute meinen ersten Eintrag im 6-Minuten-Tagebuch getätigt. Ich bin sehr gespannt darauf, was mich in den nächsten Monaten erwarten wird und wie sehr ich von dem Tagebuch und dem Konzept der PP profitieren werde.

Kann man auch die anderssprachigen Versionen des 6-Minuten-Tagebuchs auch in DE erwerben?

Macht weiter so!

Kath

Danke für das Teilen dieser wirklich krassen Story! Wäre spannend, wenn du noch ein bisschen mehr teilen könntest oder auch zu den Themen schreiben könntest, zu denen ihr ja auch im Newsletter schreibt. Hoffe jedenfalls, da kommt noch mehr…

Olaf D.

Hallo Dominik,
Dein „Das 6 – Minuten Tagebuch“ ist ein wahrer Glücksfall für mich. Von der Haptik und der Optik fühlt es sich sehr edel und wertvoll an, so wie ich versuche, mit mir umzugehen, entsprechend ist das sehr stimmig für mich. Du besitzt die Gabe, das Wesentliche auf den Punkt zu bringen. Damit halte ich für mich die „Eierlegendewollmilchsau“ für meine Persönlichkeitsentwicklung in Händen. Hier begreife ich die Erfolgsfaktoren und bekomme Struktur für die tägliche Anwendung. Nun liegt es an mir, das Buch mit Herz und Verstand beharrlich, diszipliniert, ehrlich mit Leben zu befüllen. Ich säe nun und freue mich auf die Ernte. Ein Meilenstein dabei ist, durch mein Dranbleiben an den täglichen Routinen das Buch komplett zu befüllen und mich dafür mit dem Folgebuch als Zeichen meines persönlichen Erfolgs zu belohnen. Danke, dass Du dieses Buch geschaffen hast.

Gerhard

Ich (weiblich, 45) möchte mir die Mühe machen, eine etwas ausführlichere Rezension zu schreiben, aus Anlass der Tatsache, dass ich heute das erste der 6Min-Tagebücher vollendet habe. Den Einstieg habe ich vor etwa einem halben Jahr gemacht, als ich den Tipp von meiner damaligen Coachin bekommen habe. Ich bin aufgrund eines Burnouts aus meinem Beruf ausgestiegen und seitdem am Thema Selbstfürsorge verstärkt interessiert. Um es vorweg zu nehmen: ich werde mir keines der Nachfolgemodelle bestellen, sondern selbst ein individuelles Folgeexemplar (keine Angst, für die reine Eigennutzung) kreieren, denn ich habe festgestellt, dass mir das 6Min-Tagebuch zwar in großen Teilen gerecht wid, aber eben nicht in Gänze.

Was ich sehr gut an dem Buch finde, sind die folgenden Punkte:
1) Dass es so ein Angebot überhaupt gibt.
2) Der sehr erhellende und gut fundierte Sachbuchanteil.
3) Platz für Eigenes (z.B. die letzten Seiten, die ich konkret dazu genutzt habe, mir Exzerpte aus zwei Burnout-Sachbüchern zu notieren).
4) Die mutmachende Sammlung von Zitaten.
5) Das Layout (Leineinband), den ich mir Zuge eines Kunstseminars mit Hilfe von Serviettentechnik individueller und weniger nüchtern gestaltet habe.
6) Die kleineren Motivatoren zwischendurch in Form von z.B. dem drei Wochen-Rück- und Vorausblick.
7) Die umfassenderen Wochen- und Monatsreflexionsanteile.
8) Die Schlagwortsammlung in der Literaturliste, die für mich geeignet ist, mich schnell auf eine positivere Spur zu bringen, wenn ich mal mental/emotional/motivational durchhänge.

Wie habe ich dieses Buch genutzt? Zuallererst: ich habe es nur genutzt, wenn ich es wirklich wollte und ausschließlich morgens, wobei ich die Abendfragen dann eben für den vorangegangenen Tag beantwortet habe. Das führte dazu, dass einige Tage fehlen und ich im Laufe der Praxis auch immer öfter die Situation hatte, dass sich der Morgenteil z.B. auf einen Mittwoch und der Abendteil dann eben auf den darauffolgenden Donnerstag bezog. Trotzdem hatte ich immer das Gefühl, am Ball zu sein, ohne mich dabei jedoch genötigt zu fühlen.

Welche Erfahrungen habe ich gemacht?
Mir ist aufgefallen, dass sich recht häufig meine Einträge im Passus „Tolle Dinge, die ich heute erlebt habe“ und im Part „Ich bin dankbar für…“ gedeckt haben. Außerdem gibt es einige Konstante, für die ich permanent dankbar bin (meine gesunden und tollen Kinder, dass ich ein schönes Zuhause habe, das deutsche Sozialsystem, Frieden in diesem Land, familiäre und Unterstützung durch Freunde…) und die insofern immer passen.

Bei der Frage: „Was würde den Tag heute wundervoll machen“ machte ich für den vorhergehenden Tag eine kleine Smily-Einschätzung und ich merkte so manches Mal, dass meine Einträge den Charakter einer to-do-Liste annahmen. Mir wurde klar, dass hier Potenzial liegt, mich selbst auszutricksen. Insofern versuchte ich zum Schluss eher darauf zu achten, dass es erstens Dinge sind, die ich selber in der Hand habe (um den Erfolg des Tages nicht von anderen abhängig zu machen) und zweitens jedoch keine oder nur wenige leistungsorientierte Ziele. Hier werde ich auch eine Modifikation für mein persönliches Exemplar vornehmen und explizit eine Frage einbauen, die für Burnoutgeschädigte aus meiner Sicht sehr wichtig ist: „Was habe ich heute Gutes für mich getan?“

Die wöchentlichen Fragen haben mir am wenigsten gefallen, was vermutlich dran lag, dass sie mich in der jeweils momentanen Stimmung eher nicht abholten. Meistens habe ich sie trotzdem beantwortet, nur um zu sehen, ob es etwas was mir macht, aber das passierte eigentlich nicht.
Die wöchentlichen Notizen hingegen kamen mir sehr entgegen, weil ich es als sehr hilfreich empfand, ein überschaubares Resümee zu ziehen.

Besonders aufschlussreich fand ich die monatliche Ankreuzreflexion, zumal sich hier körperliche in Kopplung mit psycho-mentalen Kriterien wiederfinden. Ich werde das Konstrukt übernehmen, allerdings einige Items ändern und es vllt in meine Wochenreflexion einbauen, zumindest die Anteile, die wirklich tägliche/wöchentliche Relevanz haben (trinken, Bewegung, Gedanken/Emotionen…).

Insgesamt empfand ich das Buch zusätzlich zu meinem obligatorischen, unregelmäßig genutzten Tagebuch als hilfreich und unterstützend, den Dialog mit mir selbst zu routinisieren. Ich würde nicht soweit gehen, dass es mein Leben verändert (wie auf Seite 3 angekündigt wird), denn das mache ja nur ich selbst (mybestself ;) )und nicht das Buch. Ohne Zweifel ist es jedoch ein Instrument, welches positive Wirkungen entfalten kann, wenn die innere Haltung dazu passt und vielleicht ist es sogar dazu geeignet, bei manchen Menschen eine solche Haltung entstehen zu lassen, das möchte ich gar nicht in Abrede stellen.
Insofern möchte ich Dominik und seinem Team auf diesem Weg meinen Dank und meine Hochachtung aussprechen und Euch ermuntern, auf diesem Weg weiter zu gehen.

Ardnas

Echt coole Story!

Ben S.

Ich nutze das Tagebuch schon seit 1,5 Jahren und könnte mir ein Leben ohne meine kleinen Schreibrituale nicht mehr vorstellen! Es ist einfach der Wahnsinn, wie groß und zahlreich die spürbaren Effekte sind, wenn man dranbleibt und den Willen hat, sich persönlich weiter zu entwickeln.
Danke, dass du dieses tolle Werk geschaffen hast, lieber Dominik! Und danke auch an das Team für eure Unterstützung und den super duper Kundenservice!

Sarah V.

Hallo, Dominik, ich bin einer von den vielen, die viel gelesen, sich (etwas weniger) vorgenommen haben und den Kick zum Tun totgedacht haben. Seit etwa 15 Monaten – bereits im Ruhestand – ging´s los mit tatsächlichen Veränderungen. Ich habe wichtige Entscheidungen getroffen, war aber bei vielen weiteren noch immer unsicher, teilweise gehemmt. Sogar vor dem Kauf deines tollen Tagebuchs schreckte ich zurück, wohl ahnend, dass es mir helfen könnte, meinem Ziel, gelassen und wohlgemut durchs Leben zu wandern, näher zu kommen. Ich habe am 15.10.18 angefangen, zu notieren – und “zwangsläufig” zu reflektieren, nicht nur was ich gerade tue, sondern auch, was ich in meinem Leben noch anstrebe – Lebenssinn statt phlegmatisches in den Tag hinein stolpern. Deine Anregungen haben mir bis hierher schon toll geholfen.
Absolut bewundernswert ist dein Mut & deine Ausdauer, aus der irrsinnigen Situation auszusteigen, dein Examen zu machen und dich dann zu entscheiden, wie es dir – und nicht deinen Mit-Menschen – als richtig erschien. Ich fühle mich in deine damaligen Emotionen hinein (genauer: ich versuche es) und erfahre dabei ein tieferes Verständnis von Emotionen und Bedürfnissen. Das hilft mirt, dein Beispiel als Antrieb für´s Dranbleiben zu nutzen. Ich danke dir ganz herzlich für´s Durchhalten & Veröffentlichen!

Ulrich

Ich habe nie Tagebuch geführt, wusste nie was ich da schreiben soll und warum … genau vor einem Jahr habe ich das 6-Minuten-Tagebuch gefunden und mir zu Weihnachten geschenkt. Drei Minuten am Morgen und drei Minuten am Abend würde ich schaffen, dachte ich mir. Und es hat geklappt! Die jeweils drei Fragen erleichtern das Reflektieren ungemein. Wenn ich mir ein Ziel aufschreibe, ist es Realität geworden und ich kann es nicht mehr so leicht verdrängen ( z.B wenn ich auf’s Naschen verzichten will). Diese Woche ist mein drittes Tagebuch angekommen und es ist noch besser als der erste Nachfolger, ich freue mich auf die Wochenreflexion und -planung. Es ist Teil meines Lebens geworden und aus meinem Alltag nicht mehr wegzudenken. Ein herzliches Dankeschön an Dominik und Team!

Stefania

Ich hatte letztes Jahr auch einen schweren Unfall und mir wurde dein Buch in meiner Krankenhauszeit von meiner Schwester an das Bett gelegt. Wie schön, dass uns dieselben Schreibroutinen geholfen haben… sowieso erstaunlich, welchen Effekt so eine paar täglich geschriebene Worte nachweislich haben können! Ich bin mir sicher, es wird noch ganz vielen Anderen helfen. Bitte weiter so und großen Dank!

Kirsten D.

Hallo Dominik. DANKE an Dich zurück weil der Dank das wichtigste ist. Denke ich halt. Glg

Martin

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WILLIAM JAMES